Elisabeth Klapka
„Wenn das Leben die Richtung wechselt.“
Jeder hat seine eigene Geschichte. Hier ein kleiner Einblick in meine.
Fragt man meine Mutter würde sie sagen: „Sie war immer schon laut und wollte immer ihren eigenen Weg gehen.“
Ja, ich kann laut sein. Und ja, ich gehe meinen eigenen Weg und stehe zu meinen eigenen Ansichten. Daher weiß ich auch wie es ist ein Außenseiter zu sein. Ich kenne die Leichtigkeit und Schönheit des Lebens aber auch die tiefen, schmerzhaften, dunklen Seiten, bei denen man viel Kraft und manchmal auch Hilfe benötigt um wieder das Licht hinter dem Nebel zu erkennen. Und natürlich bin ich nicht immer laut. Ich bin auch sehr feinfühlig und habe eine gute Beobachtungsgabe. Durch Selbsterlebtes auf unterschiedlichen Ebenen, kann ich mich gut in Problemsituationen anderer Menschen „einfühlen“ und diese dadurch auch ganzheitlich betrachten. Das hilft mir sehr, zu verstehen und bei Bedarf die passende Unterstützung anzubieten.
Ich habe 6 erlernte Berufe und konnte in so manche Jobs „hineinschnuppern“. Geplant? Nein, das hat sich so ergeben. Es gab immer unterschiedliche Dinge die mich dazu bewogen hatten zu wechseln oder etwas neues auszuprobieren. Stillstand macht mich unrund. Mein Sternzeichen ist Schütze, ich muss in Bewegung bleiben. Blicke ich heute zurück, kann ich jedoch sehr wohl eine Konstante erkennen. In allen meinen beruflichen Stationen standen immer die Menschen mit ihren Wünschen und Bedürfnissen auf die eine oder andere Art im Mittelpunkt.
Das Leben ist nur bedingt planbar. Zum Beispiel hatte ich nie eine Sehnsucht nach Mutterschaft und trotzdem wurde ich mit zwei wunderbaren menschlichen Geschöpfen beschenkt die mein Leben bereichern aber auch in eine komplett neue Richtung gelenkt haben. Auch dieser neue Weg war nicht immer einfach. Zu meinem Glück bin ich aber nicht alleine als Mutter unterwegs sondern hatte und habe Menschen an meiner Seite, die für mich da sind – wenn sie gebraucht werden.
Was gibt es noch über mich zu sagen?
In meinem Kühlschrank leben zwei Sauerteige „Bella“-Weizen und „Roggy“-Roggen, damit backe ich gerne frisches Brot. Ich versuche mich überwiegend gesund zu ernähren, habe Yoga und Breathwork lieben gelernt. Die vielseitigen Zusammenhänge zwischen einem gesunden Körper und einem gesunden Geist durfte ich am eigenen Körper erleben und erforschen.
Schon als kleines Kind wollte ich immer einen Hund haben, aber erst viele Jahre später konnte ich mir diesen sehnlichen Wunsch erfüllen. Auch dieses Lebewesen ist eine Bereicherung auf ganzer Linie.
Und ich habe einige Frösche im Teich geküsst. Prinz kam keiner dabei raus, aber ein Mann der mich wirklich liebt – so wie ich bin. Auch wenn ich auch hier manchmal laut werden muss und meinen eigenen Weg gehe.
Ausbildung und Berufserfahrung im Trainings- und Beratungskontext
11/2002 -09/2023